Corporate Identities

Als mein Urgroßvater Carl Heinrich Meyer aus Detmold durch die 1879 in der Hansestadt Hamburg erfolgte Eheschließung mit Wilhemine Leonore Lüdeking in die Druckerei der Gebrüder Lüdeking einheiratete und die Geschäftsführung übernahm, begann die lange Folge des Meyer Medienclans. Die in den Jahren 1906-1911 von meinem Großvater Carl Hermann photographierten Landschafts- und Städtebilder wurden auf Trockenplatten in Postkartengröße gebannt. Die Druckerei der Gebrüder Lüdeking in Hamburg erzeugten davon erstmals industriell hergestellte Ansichtskarten von und für Europa.

 

 

Ab den 1960er Jahren entstanden professionelle Museumsshops, in denen ausgehend von der lichtbildnerischen Gestaltung der mpsMeyer Photo Studios – zuerst Postkarten, Poster, Leporellos, Dias und Diaserien, Bücher, Kleinbroschüren und in weiterer Folge Faksimile, wie Souvenir Artikel in Produktion und Verkauf gelangten – ein Unternehmenszweig für Merchandising im Kunst- und Kulturbereich.

Multi- und Audiovisionen der 1980er bis in die 1990er Jahre boten eine technologische Revolution – von der einfachen Diashow zum eindrucksvollen Medienspektakel – Softedge-Projektion als „State of the Art“ – eine Domäne der mavMeyer Audion Vision.

Photo Meyer hatte in den 1970er Jahren, nach intensiven Schulungen für Ali Meyer in Wichita, Arkansas, USA, die Generalvertretung von Kreonite Laboratory Systems für den osteuropäischen Raum übernommen. Verkaufsplattform war unter anderem die Interkamera in Prag, galt diese damals als die photokina Osteuropas.

Der Meyer Medien Familienclan hat beginnend 1876 durch 150 Jahre mit seinen drucktechnischen, graphischen und photographischen Arbeiten bis dato seine Handschrift hinterlassen. Die erste Generation durfte sich als Pionier mit der bedeutendsten Druckstätte Deutschlands rühmen. Die zweite Generation konnte durch eine beeindruckende Reisefotografie das Genre und die Historie alter Städte Europas einfangen. Die dritte Generation hat die ersten sehr großen Schritte des Museum Merchandising mit den Museumsshops gesetzt. Die vierte Generation hat Meilensteine in der Fachlaborbranche im europäischen Raum gesetzt.

 

 

Ali Meyer und seine Schwester Inge Kent betrieben das von ihrem Vater Erwin Meyer übernommene Museum Merchandising des Kunsthistorischen Museum Wien bis 1981. Nachfolgend bis Mitte der 1980er Jahre mit der Übernahme durch die museale Selbstverwaltung final von Ali Meyer und seiner Frau und Gesellschafterin Andrea-Victoria Meyer weitergeführt. Es wurden weiterhin Dias, Kunstdrucke und Kunstpostkarten produziert und in eigenen Museum Shops verkauft.

Ali Meyer betrieb bis 1985 das sogenannte action lab, das Fachlabor für Photographie. Es zeichnete sich, neben hoher fachlicher Kompetenz, besonders durch ungewöhnliche Seviceleistungen aus, wie mit einem Abhol- und Lieferservice durch Motoradfahrer. Was heute als selbstverständlich gilt, war in den 1980er Jahren ein Novum. Nachfolgende freiberufliche Tätigkeiten in Baden bei Wien – Paris / Maison Alfort – London – Washington D.C./ Alexandria, Virginia – Seattle – bedienten Bildrecherche, redaktionelle Photographie, professionelle Fotoretusche & Bildbearbeitung sowie neben rein fototechnischen und bildkreativen Belangen zusätzliches konzeptionelles Graphik Design.

 

Noch vor dem technisch machbaren Durchbruch der High End Digital Aufnahme-Technologien wurden eine Zeit lang analoge Produkte gescannt und digitalisiert. Es war das sogennante Hybride Zeitalter. „At the Forefront of Imaging“, mit dieser Devise hat die vierte Generation das digitale Zeitalter eingeläutet, Inge Kent mit CETA Imaging in London und Ali Meyer mit MONALISA IMAGING in Paris / Maison Alfort und in Wien / Baden bei Wien.

members history
Mitgliedschaften im Laufe der Jahrzehnte

Erwin Meyer, einflussreicher österreichischer Photograph und Pionier der Farbphotographie, war maßgeblich an der Gründung und Führung der EUROPHOTVereinigung europäischer Berufsphotographen beteiligt, setzte er sich als Vorstandsmitglied über Jahre hinweg für die Professionalisierung und internationale Anerkennung des Berufsstandes ein. Die Meyers nahmen auch immer Anteil am Leben der phgDie Photographische Gesellschaftin Wien. Es ist die älteste Gesellschaft für Photographie im deutschen Raum. Inge Kent war innerhalb der WFFMWorld Federation of Friends of Museums Zeit ihres Lebens umtriebig. Seit 1994 ist Ali Meyer Mitglied der AHFAPAssociation for Historical and Fine Art Photography – eine Organisation für Bildprofis im Bereich des kulturellen Erbes.

ehemalige agenturpartner history

Eine langjährige fruchtbare Zusammenarbeit startete ich in den 1980er Jahren via Photobusiness mit Jürgen Hinrichs und seiner ARTOTHEK aus dem bayrischen Raum. Die Agentur firmiert heute unter anderen Verhältnissen, aber noch mit selber Kennung ebendort. ARTEPHOT, Agence d‘illustration photographique, zuletzt beheimatet 117, Avenue Émile Zola, 75015 Paris, war mein französischer Partner für gute 25 Jahre. Es war das Lebenswerk des Joseph Ziolo, wundervoll weitergeführt von Michel Pirard bis zur Schließung im Jahre 2003. Genau hier – vom Pariser Artephot Büro ausgehend – konnte ich sehr lange mit TOPPAN Image Mall den japanischen Markt bildlich versorgen. Jack Conrad Novak von Photri Microstock Inc., Photoresearch International in Falls Church, Alexandria, Virginia, kümmerte sich ebenfalls um meine Kunstmotive. Sie wurden, beginnend mit den 1990er Jahren, innerhalb des Hauptstadtbereiches der USA vertrieben. Die ursprünglich von der Familie Urban gegründete und betriebene Bildagentur Buenos Dias in Wien hatte auch einen kleinen Teil an Meyer Motiven im Portfolio.

fine art libraries

Die Bridgeman Art Library ist seit 1996 mit den Agenden betraut Ali Meyers Bildkompositionen in Ihrem Portfolio zu führen. Harriet Bridgemans Kunstbibliothek ist ein weltweit agierendes Bildarchiv für Reproduktionen von Werken der Kunst mit Hauptsitz in London. Bill Gates Privatunternehmen Corbis Media mit ehemaligem Hauptsitz in Seattle, Unternehmen für digitale Medien, eine Bilddatenbank über das menschliche Sein, kümmerte sich um den Verkauf und die Distribution von Photographien und Filmmaterialien, sowie der damit verbundenen Rechte, bis Gates alles an Getty Images weiterreichte. Corbis Images, Corbis Motion und Veer wurden im Januar 2016 an Unity Glory, ein Unternehmen der chinesischen Visual China Group verkauft. Getty übernimmt außerhalb des chinesischen Raums die Lizenzierung der Bilderdatenbank. Getty-Mitbegründer Jonathan Klein twitterte: „Schön, dass wir die Milch, die Sahne, den Käse, den Joghurt und das Fleisch bekamen, ohne die Kuh zu kaufen.“ Ursprünglich seit 1997 bei Corbis sind die Corbis Meyer Motive nun bei Getty Images zu finden.

clients history
Stiftungen, Museen, Sammlungen & Künstler

Im Laufe vieler Jahrzehnte haben sich große Künstler sowie weltberühmte Museen und Sammlungen in „Photo Meyer´s Hände“ begeben. Ein gefälliger Auszug » dokumentiert diese Zeiten mit umfangreichen globalen Photo Meyer Mediaproduktionen und dem ganzheitlichen photographischen Erfassen internationaler Sammlungen, bis hin zu persönlichem Teamwork einzelner Kreativen.

lifelong professional partnership

Mit der Londoner Laborgruppe CETA Imaging hatte ich, Ali Meyer, von 1981-2007 eine „lifelong professionel partnership“. Das zentrale Büro war neben anderen Locations ehemals beheimatet in Soho, 1-5 Poland Street. Heute ist alles im Ruhestand. Durch den mir vorauseilenden Ruf des photographischen Problemlösers, in Sachen äußerst schwierig verwirklichbarer, kunst- und kulturhistorischer Aufgabenstellungen, wurde ich wiederholt zu diesen komplexen Anforderungen eingeladen. Bei all meinem fachlichen Können, das mich an diverse Kulturstätten der Welt führte, wäre ich gar nicht in der Lage gewesen, meine in mich gesetzten Erwartungen ohne das hochtechnisierte Equipment, dem medientechnischen Wissen und der tatkräftigen Unterstützung dieser kongenialen Londoner Partner, Schwester Inge Kent (1946-2020) und Schwager Steve Kent (1938-2025), durchzuführen.

THE global partnership

Ali Meyer und Titus Leber blicken auf eine jahrzehntelange, erfolgreiche Zusammenarbeit bei wegweisenden Multimedia-Projekten zurück – Ali Meyer als renommierter Kunst- und Kulturphotograph und Titus Leber als Pionier der interaktiven Medienkunst. Sie ergänzen sich dabei durch die Verbindung von klassischem Handwerk und digitaler Innovation. Bereits 1975 gab es Berührungspunkte. Ali Meyer begleitete Titus Leber nach Paris, um beginnend mit 1991 an einer monumentalen digitalen Dokumentation der Sammlungen des Musée du Louvre im Team zu arbeiten, ließen sie 1997 einer Berufung an das Thailändische Königshaus Folge leisten, um heilige Tempelanlagen medientechnisch aufzubereiten. Der zuletzt anfallenden, sehr umfangreichen interkulturellen Anforderung, durften sie sich ab 2009 in Borobudur, dem „Buch aus Stein“, in Zentraljava stellen. Mnemonics Digital ist eine im Jahr 2022 gegründete – Interdisziplinäre Studiengesellschaft für digitalen Humanismus und Weltkulturerbe – mit Sitz in Wien. Die Gesellschaft wurde von dem österreichischen Filmemacher und Multimediakünstler Prof. Dr. Titus Leber konzipiert und gemeinsam mit Prof. Ali Meyer ins Leben gerufen.

ALI MEYER (URL)
EHEMALIGE INAKTIVE WEBSEITEN

ALI MEYER MEDIA MARKEN (brands)

aktueller workflow

Corporate Design = einheitliche visuelle Gestaltung – Logo, Farben und Schriftarten, Corporate Communication = einheitliche Unternehmenskommunikation – Werbung, Pressearbeit und interne Kommunikation, Corporate Behaviour = Verhalten des Unternehmens – Auftreten der Mitarbeiter, Führungsstil und soziale Verantwortung, Corporate Culture = gelebte Unternehmenskultur – Werte, Normen und Traditionen. Entsprechend diesen Werten und Traditionen mit gesamter Corporate Identity, der seit 150 Jahren bestehenden MEYER MEDIEN AKTIVITÄTEN, spiegeln sich diese in umfangreichen historischer Brands vergangener Jahrzehnte – bis hin zu den aktuellen Meyer Marken der jüngsten Zeit.

die schreibwerkstatt

Das Erfassen komplexer Sammlungen im Abendland, wie jener der Orientalischen Antike und dem Islam im Musée du Louvre Paris, führte zur Veröffentlichung des ersten Buches der Serie – „Betrachtungen eines kunst- und kulturhistorischen Photographen“À BIENTÔT, PARIS. Ali Meyer`s Arbeit führte über den Buddhismus auch in das Morgenland. Aus diesen asiatischen Erfahrungen folgt nun die Erzählung – AM SET MIT BIG BUDDHA. Weitere Erzählungen, Konzeptionen und Schreibprojekte sind im Workflow.

Aus der Welt der Bilder zum Schreibenden: Neben der Photographie ist Ali Meyer Journalist und Herausgeber. Von 2008 bis 2020 war er Online-Chefredakteur des renomierten Fachjournals Der WEINbau. Idee, Aufgabe und Ziel des seit 2020 von Ali Meyer erstellten – aktiven und innovativen – digitalen Fachportals IN VINO VERITAS – wie weiterführende BLOGS – ist im übertragenen Sinn ein großer Brückenschlag. Man bietet einerseits neue und hochaktuelle Fachinformationen für die Zunft der Weinindustrie, also für die Schaffenden, andererseits eröffnet man dem konsumierenden und weinaffinen Publikum fachlich tiefere Einblicke in den Prozess um das Kulturgut Wein, da wo man heute im Weinbau 4.0 angekommen ist.

Komparserie

Prof. Ali Meyer ist im Ensemble der Komparserie auf den Bühnen der Staatsoper Wien, im Burgtheater und der Salzburger Festspiele, war er auch bei Gastspielen im Hamburger Kampnagel und im Hessischen Staatstheater Wiesbaden bei diversen Aufführungen zu sehen. Zuletzt trat er bei den Kammerspielen der Josefstadt auf.